Voraussetzung für die Zucht von Meerschweinchen ist es: „Abnehmer für den
Meerschweinchennachwuchs zu finden“. Inserate und Verhandlungen mit
Tiergeschäften können helfen, neue Besitzer für die Meerschweinchenbabys
zu finden. Bei der Auswahl der Zuchttiere heißt es genau hinzuschauen. Nur
die besten Tiere kommen in Frage. Zuchttiere müssen in einer guten
körperlichen Verfassung und frei von Krankheiten und Parasiten sein.
Vorteilhaft ist es, für eine Rassereine Zucht, schon die Vorfahren seiner
Zuchttiere zu kennen.
Zu empfehlen ist über alle Vorgänge in der Zucht genau Buch zu führen, um
nicht den Überblick zu verlieren.
Der Meerschweinchenkäfig muss ausreichend groß sein. Schließlich kann ein
Weibchen zwischen 1 bis 6 Meerschweinchenbabys bekommen. Meist werden aber
nur zwischen zwei und vier Jungtiere geboren.
Der Zuchtkäfig muss ruhig und geschützt stehen. Beunruhigung schadet dem
trächtigen Meerschweinchen.
Wenn das Meerschweinchenweibchen 6 Monate alt ist und mindestens 600g
wiegt, kann es gedeckt werden. Alle 16 bis 18 Tage ist das Weibchen
aufnahmebereit und kann gedeckt werden. Nach 67 bis 69 Tagen Tragzeit
werden die Jungen geworfen. Junge Meerschweinchen sind Nestflüchter. Sie
können also schon sehen, laufen und fressen. Vor der 4 bis 5 Lebenswoche
dürfen die Kleinen nicht von der Mutter weggenommen werden.
Ein Meerschweinchen sollte nicht mehr als zweimal im Jahr Junge bekommen.
Den ersten Wurf sollte ein Meerschweinchenweibchen bekommen, wenn es noch
unter 1,5 Jahre alt ist. Ab den 3 Lebensjahren, nimmt man die Tiere aus
der Zucht.
Bietet man seinen Tieren die besten Lebensbedingungen, so wird man viel
Spaß an den quietschfidelen Nachwuchs haben. |