Meerschweinchen

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Pflege von Meerschschweinchen


Meerschweinchen sind einfach zu haltende Nager und zählen nicht zu den anspruchsvollsten Haustieren. Die genügsamen, ausgeglichenen Tiere geben sich mit einem minimalen Aufwand um ihre Person zufrieden. Dennoch bedarf es einer guten, gewissenhaften Pflege, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Meerschweinchen zu garantieren.

Ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsvorsorge ist die Kontrolle der Zähne. Die vorderen Schneidezähne wachsen - ebenso wie die Backenzähne der Tiere - ein Leben lang nach. Darum muss für eine natürliche Abnutzung durch die Gabe von Raufutter und Knabberkost – wie zum Beispiel Knabberbrötchen oder Nagestangen – gesorgt werden. Das Wachstum der Zähne muss dennoch regelmäßig kontrolliert werden, um gegebenenfalls die Kauwerkzeuge fachmännisch vom Tierarzt kürzen zu lassen. Andernfalls kann es zu einer Behinderung bei der Nahrungsaufnahme sowie zu Verletzungen der Lippen und des Zahnfleischs kommen.

Meerschweinchen müssen weder gebadet noch gebürstet werden. Das Bürsten kann von den Tieren sogar als unangenehm empfunden werden, besonders wenn es gegen den natürlichen Haarwuchs vollzogen wird. Langhaarige Meerschweinchen bedürfen allerdings einer regelmäßigen Fellpflege. Ihr Fell sollte täglich gekämmt werden, um Verfilzungen vorzubeugen. Durch das Kürzen des Fells reicht das Haarkleid nicht bis auf den Boden, wodurch Verschmutzungen und Verknotungen vermieden werden.
Das Baden der Tiere kann zu Erkältungen bis hin zu tödlichen Lungenentzündungen führen und sollte daher unbedingt unterlassen werden. Es ist in der Regel ohnehin überflüssig, da sich die Tiere selbst ausreichend putzen und pflegen.

Die Augen und Ohren gesunder Meerschweinchen benötigen keine gesonderte Pflege. Die Ohren können bei Bedarf mit einem feuchten Papiertuch vorsichtig von Ohrenschmalz gesäubert werden, niemals sollte für diesen Vorgang ein Wattestäbchen zu Hilfe genommen werden. Eine regelmäßige Kontrolle von Augen und Ohren kann Auskünfte über den Gesundheitszustand der kleinen Nager geben. Bei Veränderungen, wie beispielsweise eitrigen Absonderungen, ist das Aufsuchen eines Tierarztes ratsam, da eine Erkrankung nicht auszuschließen ist.

 

 

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