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Meerschweinchentagebuch

Anfang Februar 2007 war es endlich soweit, der Züchter hatte wieder Jungtiere zum abgeben und ich packte meine aufgeregte Tochter ins Auto – Meerschweinchen aussuchen.
Sie wünschte sich sehnlichst ein rotbraunes, strubeliges. Strubbelig musste es unbedingt sein weil uns das an Schmetti schon so gut gefiel und das rotbraune Fell an Schmetti gefiel unserer Tochter am besten.
Also große Spannung was der Züchter alles zum abgeben hat. Als er uns dann die Tiere zeigte war die Freude riesengroß als Sie das kleine rote, strubbelige Schweinchen sah, das musste es sein. Noch ein banges warten bis geklärt war dass es auch ein Männchen ist und schon war die Frage welches Meerie zu uns kommt geklärt. Der Name stand auch sofort fest – Strubbel – anders konnte es gar nicht heißen.
Strubbel eingepackt und heimgefahren, jetzt hofften wir, dass das alte Schweinchen sein neues kleines Schweinchen auch mag. Beim Kaninchen gingen wir einfach davon aus dass er das neue Schwein genauso ignoriert wie das Alte.
Zuhause angekommen haben wir die beiden Meerschweinchen dann erstmal auf neutralem Terrain aufeinander losgelassen. Schmetti guckte ganz verdutzt, hatte es doch schon seit Jahren keinen Artgenossen mehr gesehen. Ein kurzes schnuffeln und stubsen und schon war das kleine Schweinchen als Freund angenommen. Dann wurden Sie in den Stall gesetzt und bald darauf hörten wir ein zufriedenes leises grunzen und fiepen. Glück gehabt – ganz offensichtlich konnten sich die zwei gut riechen. Erstaunlicherweise fand auch der Hase an dem kleinen Schwein gefallen und begann es zu putzen, was Klein-Schwein geduldig über sich ergehen ließ.

Nach zwei Tagen Eingewöhnungszeit setzten wir die Schweine das erste Mal zusammen in unseren Winterauslauf im Gartenhaus. Im Winter haben wir die freie Fläche des Gartenhauses mit dem Bodenteil eines 1,20 langen normalen Käfigs und teilen eines flexibel zusammensetzbaren Außengeheges als Allwetterauslauf eingerichtet. Da der Winter nur im Stall doch zu langweilig für die Tiere wäre und da sie an das kalte Außenklima gewöhnt sind wollen wir sie auch nicht in das geheizte Haus holen. So entstand unser Trimm- und Freizeitparadies für unsere Hasen-Schweine das mit vielen Häusern, Tunneln und Holzscheiten zum Laufen und Verstecken einlädt.
Strubbelchen war Anfangs sehr unsicher als er zum erstenmal in seinem Leben den schützenden Stall verließ. Es dauerte ein paar Tage bis er sich aus dem Häuschen traute und begann seine neue Freiheit zu genießen. Bald wurde der Kleine so frech dass wir Schmetti oft dabei beobachten konnten wie Sie den Kleinen unter gurren und stubsen wieder zurück ins Häuschen lockte.

weiter im Tagebuch:

 

 

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