Krankheiten und Befälle von Meerschweinchen gibt es sehr zahlreich und
obwohl die meisten Symptome alle ausführlich nachgelesen werden können,
sollte man nichtsdestotrotz unbedingt bei den ersten Anzeichen einen
Tierarzt aufsuchen.
Meerschweinchen leiden leider oftmals häufig an Augen- und
Ohrenentzündungen, die durch Viren und Bakterien oder auch durch falsches
Einstreu hervorgerufen werden können.
Auch Würmer, Läuse, Flöhe, Haarlinge, Milben, Pilze und Zecken können den
Tieren das Leben schwer machen, denen man aber, nach Absprache mit dem
Tierarzt, mit speziellen Kuren und Shampoos entgegen wirken kann.
Des Weiteren können die Tiere durch die Zugabe von zu viel Grünfutter oder
auch von Zitrusfrüchten sehr schnell an Durchfall leiden, wobei man ihnen
nur noch Heu und Kamillentee zu Besserung reichen sollte. Sollte nach 24
Stunden keine Veränderung eingetreten sein, so ist es ratsam einen Arzt
aufzusuchen, da manchmal auch der Befall von Salmonellen bei Durchfall
durchaus eine Rolle spielt.
Wenn es auf Gitterstäben gehalten wird, zu nasses Einstreu bekommt oder
schlichtweg einfach zu dick ist, dann können sich Meerscheinchen leicht
wunde Läufe und Ballen zuziehen. Hierbei empfiehlt es sich kleinere Wunde
zu reinigen und zu desinfizieren. Bei größeren ist die Behandlung mit
einer antibiotischen Salbe und ein Einbinden der Pfote sehr ratsam. Auch
mit Silberwasser sollen gute Erfolge erzielt worden sein.
Nicht immer ist es aber gleich eine Krankheit des Tieres worüber man sich
sorgen sollte, denn sie können wie alle anderen Tiere auch, sehr leicht an
Verbrennungen, Hitzschlägen und Unterkühlungen, Vergiftungen, Atemnot,
Verstopfung, Stromschlägen oder Verdauungsschwierigkeiten, an Blutungen,
Frakturen, Fremdkörpern und Abszessen leiden. |